Aurelia – Während des Balls

Sie ging langsam in Richtung der Tore. Ihr Atem wurde schneller, kaum konnte sie es erwarten, nach draußen an die frische Luft zu kommen. Um sie herum, es kicherte, es lachte, es seufzte.

Gewohnte Geräusche, die sie im Moment nicht brauchen konnte. Ihre Gedanken, ihr Füße, wollte nur nach draußen. Die hohen Schuhe klackerten auf dem edlen, glatten Marmorboden, gewohnte Geräusche.

Die Wachen an der Tür warfen ihr fragende Blicke zu, als sie ohne ein Lächeln an ihnen vorbei huschte. Kleine Grüppchen standen neben den Toren, blickten sie kurz an, sahen dann wieder weg.

Uninteressiert. Abwertende Handbewegungen gemischt mit künstlichem Lachen schalten ihr aus einer anderen Gruppe entgegen. Gewohnte Geräusche. Gewohnte Bewegungen.

Edle Gläser in den zarten Fingern, bedeckt mit leichter Seide. Die kühle Luft kam ihr entgegen und sie nahm einen tiefen, erleichterten Atemzug. Keine Sekunde länger hätte sie es im Ballsaal ausgehalten.
Sie blickte sich draußen um, der Abend neigte sich dem Ende zu, das Abendlicht war weit in der Ferne zu sehen. Sie blickte hinunter an ihr blaues, zartes Kleid, das extra für genau diesen Ball, für diesen Anlass, geschneidert wurde.

Gewohnte Abläufe. Nach ein paar Schritten stand sie an dem steinernen, kalten Treppengeländer , zuckte kurz, als ihre warmen Finger den kalten Stein berührten, warf einen nun ruhigen Blick über den verwunschenen Schlossgarten und schloss die Augen…

Model und Kostümdesignerin : Aurelia Creative http://aureliacreative.de/

Schaut gerne bei ihr vorbei, sie kann so wundervolle Kostüme zaubern und hat so viel Kreativität in sich !

Diese Geschichte und auch die Bilder dazu sind Teil meines dritten Gesellenstückes. Einer freien Arbeit, bei der ma seine ganze Kreativität zeigen konnte. Weitere Bilder sind ebenfalls entstanden, die oberen drei wurden jedoch speziell konzipiert und geplant.

Regensburg_LARP

Regensburg_LARP

Regensburg_LARP

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Mein Studio – Tageslicht und Natürlichkeit

So sehr ich die Natur liebe und draußen fotografiere mit all den Möglichkeiten, dem Licht und der Natürlichkeit, die sie uns schenkt, liebe ich auch innige Indooraufnahmen. Man kann in Räumen mit Fensterlicht so viel spielen und zaubern, Charaktere formen und betonen. Deshalb war es schon seit einiger Zeit ein kleiner Wunsch von mir, Bilder drinnen machen zu können, mit Platz für meine kreativen Ideen. Und manchmal, ja manchmal spielt auch der Wettergott nicht ganz so mit, wie man möchte. Oder kleinere Kinder, die ich noch mehr liebe und sie nicht missen möchte, können im Winter oder Herbst noch nicht hinaus, weil es einfach zu kalt für die kleinen Geschöpfe ist.
Jetzt sind diese kleinen Problemchen jedoch gelöst und mein feines Tageslichtatelier ist fertig für Shootings, von Babybauchaufnahmen, Kindern und Familien, bis hin zu Portraits. Mir ist es wichtig, dass es gemütlich bleibt und man sich, wie in einem Wohnzimmer, wohlfühlt.
Es ist noch nicht ganz perfekt und Einiges ist noch in Planung, was an Einrichtung, Hintergründen und so weiter dazu kommt. Aber so wie es jetzt ist, liebe ich es sehr und kann wunderbar damit arbeiten! Was auf den Bildern auch noch nicht zu sehen ist, ist die zweite Hälfte des Raumes, denn die gesamte Fläche teile ich mit meinen Kollegen der WebNow Agency. Seit einiger Zeit arbeiten wir schon zusammen und ergänzen uns gegenseitig, wo eine Website ist, werden Bilder gebraucht und um Bilder zu präsentieren, braucht man eine professionelle Website. WebNow richten sich gerade noch ein feines Büro ein, inklusive Küche und Besprechungsbereich. Dann gibt es im Studio auch bald Kaffee ;) Es gibt noch eine Menge zu werkeln und zu tun und kreative Menschen können nie aufhören, denn es fällt ihnen immer wieder etwas ein, was man ändern kann!

Einen kleinen Einblick gibt es schon und auch auf Instagram nehm ich euch bei Shootings im Studio immer Mal wieder mit. Und vielleicht sehen wir uns ja bald? Ich freu mich auf viele liebe Menschen und bin dankbar für alle, die diesen kleinen Schritt bis jetzt möglich gemacht haben!

Das Studio liegt in Weiden im Stadtteil Hammerweg, direkt bei der leckeren Eisdiele DellaPutta. Die bestimmt bald einen neuen Stammgast hat !

Jessi und Vincent – Natürliche Pärchenfotos im Schnee

Kurz vor Weihanchten habe ich anlässlich der 400 Follower auf meinem kleinen Instagramprofil,@hopeinpicture_s , (wer Lust auf täglich neue Shootingergebnisse hat), ein Shooting als Dank verlost. 400 ist jetzt keine große Zahl, aber ich bin jedem Menschen, der mich begleitet und unterstützt und dem ich Bilder für die Ewigkeit zaubern kann, so dankbar! Deshalb musste ich ein kleines Geschenk zurückgeben. Mir haben auch so viele liebe Menschen geschrieben, ich habe mich sehr über die große Beteiligung gefreut, vielen Dank! Der Lostopf hat sich dann etwas später auch entschieden und zwar für ein liebes und ganz authentisches Pärchen! Die Bilder haben uns im neuen Jahr dann nach draussem getrieben, als endlich mal Schnee lag sind wir zusammen losgezogen. Ich selbst bin eine halbe Stunde zu unserer Shooting Location gefahren, da im schönen Weiherhammer leider zu diesem Zeitpunkt gar kein Schnee lag. Doch ich hatte so Lust auf ein entspanntes Shooting in der weißen Pracht, dass es diese halbe Stunde Fahrt einfach Wert gewesen ist!
Unsere Location dort war eine Kiesgrube, von Schnee bedeckt und mit großen Felsen drum herum – einfach perfekt! Der Schnee lies dabei die Strukturen noch besser zur Geltung kommen. Die beiden waren so schön natürlich und wir haben beim Shooting sehr viel Spaß gehabt, aber seht selbst !













Bremen und Flensburg – Kleine Reisegeschichte

Meine Reise hat mich für zwei zu kurze Tage in die beiden schönen Städte Bremen und Flensburg geführt. Bremen war nur ein halber Tag, der mit gemütlichen Bummeln verbracht wurde. Die Bremer Innenstadt ist wirklich sehr, sehr schön, verwinkelt und verschnörkelt. Nach einem mega leckeren Flammkuchen wanderten wir gut gestärkt umher und kamen auch in das süße Schnoorviertel. Ich liebe solche Gassen und Geschäfte! Total niedlich und klein, jedes mit einem wunderschönen Charme und einfach ganz individuel. Wenn ihr in Bremen seid, los, ab in diese schönen Gassen! Von kleinen Tapasrestaurants, einer Bonbonmanufaktur und vielen kleinen Lädchen mit selbstgemachten Sachen gibt es so Viel zu entdecken! Ein bisschen erinnert dieses Viertel auch an die Winkelgasse, nur etwas schmaler. Schaut auf jeden Fall Mal vorbei! In dem Bonbonladen könnt ihr sogar live bei der Herstellung der Köstlichkeiten zugucken. Nomnomnom. Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen, eines der leckeren Bonbongläschen mitzunehmen ;)

Flensburg

In Flensburg haben wir in unserem allerersten Airbnb übernachtet. Eine schnuckelige Altbauwohnung mit schönen alten Holzdielen und ganz vielen Winkeln. Es ist so spannend zu sehen, wie Menschen wohnen! Unser lieber Host war ein ganz charismatischer Typ, gerade von einem Festival zurück und voller Lebenslust. Es war so schön, ihn kennen gelernt zu haben. Von unserem Airbnb aus hatten wir nur einen kurzen Fussweg zum wunderschönen Hafen der Stadt, der wie in einer kleinen Kuhle liegt. Die Stadt selbst ist ein bisschen höher gelegen und man geht immer bergab in seine Richtung, wo einem zum Abend hin die Lichter der drumherum liegenden Restaurants und Cafés entgegen leuchten. Rustikale Schiffe liegen hier vor Anker und schaukeln leicht auf den Wellen. Es herrscht eine wundervolle Stimmung, die vom strahlenden Gold der Sonne noch verstärkt wird.

Einmal den Weg um den Hafen herum zeigt die Stadt einem verschiedene Perspektiven und es gibt eine Menge zu entdecken. In einem kleinen Restaurant machten wir dann eine kurze Pause und hatten auch das Glück, dass dort eine sehr gute Band spielte. Mit den immer dunkler werdenden Hafen und seinen langsam hervor kommenden Lichtern, dazu die schönen Klänge der Band, konnten wir die entspannte Stimmung an diesem Abend genießen. Wir sind leider nur am nächsten Tag in der mit verzierten Häusern geschmückten Innenstadt gewesen, dort wäre ich gerne noch ein bisschen länger herum gewandert und hätte das rege Treiben dort beobachtet.

Bei unserem kleinen und letzten Spaziergang am Morgen überraschte uns leider strömender Regen, der kalt und nass auf uns niederprasselte. Von Hausdach zu Hausdach und Unterstand hüpfend fanden wir doch eine kleine dänische Bäckerei, mit einer total lieben Bedienung. Irgendwie fühlt man sich im Norden auch bei jedem Menschen willkommen, alle sind so… erfüllt in dem, was sie tun. Das verbreitet eine so schöne Atmosphäre. Dieser kleine liebe Vorgeschmack, im wahrsten Sinne des Wortes, ich sag nur, sehr köstliches Gebäck!, der dänischen Bäckerei rettete uns vor noch mehr strömenden Regen, bevor es gegen Mittag auch schon weiter ging, diesmal wirklich in das wunderschöne Dänemark. Davon erzähle ich dann im nächsten Post ! Seid gespannt! Unten habe ich euch noch den schönen Bonbonladen verlinkt ;)

Links:
Zum Bonbonladen

Patrick und Lorena

Wenn du dich an eine große Reise erinnerst, fallen dir oftmals viele Momente nicht ein. Die Frage: „Wie wars?“ Wird mit „äääh, ja.. Voll cool!“ beantwortet. Was natürlich der Fall war. Hoffen wir doch. Aber dieser kleine Satz drückt in dir drin eigentlich viel mehr aus, so viel, dass es in diesem Moment gar nicht nach draussen dringen kann, denn es treffen viel zu viele Emotionen aufeinander. Sie stecken im Stau, da sie gleichzeitig heraus wollen und so kommen nur diese kleinen, nichts sagenden Wörter zum Vorschein und man fragt sich selbst in diesem Moment, was genau hab ich eigentlich erlebt? Und wo war ich eigentlich ?

Gebündelt kommen diese Erinnerungen meist erst langsam wieder, bei Situationen oder wenn man auf ein gemachtes Bild stößt. In vier Wochen können sehr viele Bilder entstehen und auch auf meiner Deutschland-Dänemark Reise sammelte sich Einiges an. Was aber viel schöner als die Bilder selbst sind, sind die ganzen Geschichten dahinter. Geschichten und Menschen. Diese Storys möchte ich heute anfangen mit euch zu teilen. Und da man sich immer am besten an die letzten Ereignisse erinnert und eines davon auch mit am Schönsten war, fangen wir mit der letzten Station der Reise an, in Warnemünde beziehungsweise Rostock !

Zufall oder Schicksal
Total happy zeigte ich meiner Freundin das von ihr geschossene Foto auf der Kamera, Abendlicht, ein wunderschönes Lächeln und die untergehende Sonne inklusive Meer und Möwen im Hintergrund. Die Kombination und auch das Licht waren einfach wundervoll. Sie lächelte ebenso und gemeinsam schauten wir die vielen entstandenen Bilder auf der Kamera an. Auf einmal hörten wir hinter uns eine freundliche Männerstimme. „Hallo, könntet ihr vielleicht auch ein Foto von uns machen?“, fragte ein blonder, lächelnder Mann und hielt uns sein Handy entgegen. Seine Freundin, etwas weiter hinten stehend, grinste herüber. „Ja klar gerne! Mit Sonne im Hintergrund?“ Er nickte und ich nahm ihm das Handy aus der Hand, während die beiden sich positionierten. Ich machte ein Bild, zur Sicherheit nochmal eins, schaute das Ergebnis an und schon kam die Fotografin in mir durch. Vordergrund zu dunkel, oder Hintergrund zu hell, Handykameras sind doch grausam. Meine eigene Kamera hing noch um meinem Hals. Ich guckte zu dem verliebten Pärchen vor mir und dann wieder auf meine Kamera. Diese, oder besser gesagt, ich, mit den richtigen Einstellungen, könnte das besser… Zack, stand ich beim Pärchen, fragte wie sie hießen und erklärte ihnen meinen simplen Plan: Ein kleines Shooting. Ein kleines, wundervolles Shooting, mit so viel Lachen und Spaß. Ganz entspannt und ungestellt liefen die beiden am Ufer entlang, knuddelten sich, lachten zusammen und waren während ich diese kleinen unscheinbaren Momente festhielt einfach sie selbst. Ich musste gar nicht viel sagen, während die Sonne immer tiefer sank und weiches, goldenes Licht auf die Schultern und die leuchtenden Haare der lieben Lorena warf. Sachte nahmen sie sich in den Arm, kuschelten sich zusammen. Langsam sah sie nach oben und lächelte, als sich ihre Blicke trafen, die Haare wehten zart in ihr Gesicht und Patrick strich liebevoll über ihre Backe und die Strähnen aus der Stirn. Ruhe kehrte ein, die Kinderstimmen im Hintergrund verwehte der Wind und das Rauschen der Wellen war zu hören. Möwen flogen über uns, Leute wanderten über den Strand schauten neugierig rüber und gingen weiter, sie wollten nicht stören. Genauso wenig wie das Pärchen sich stören ließ und einfach die salzige Meerluft und den Duft des Anderen genoss. Leise klickte die Kamera, ich machte vorsichtige Schritte af die beiden zu. Nah genug dran, nahm ich die Kamera nach einem letzten Foto vom Auge weg und grinste die beiden an. Sie sahen auf und lächelten ebenfalls. „So schön“, flüsterte ich und zeigte ihnen ein paar Bilder aus der Kamera, während hinter uns die Sonne weiter unterging, uns noch die letzten Strahlen schenkte, bevor sie hinter einer großen Wolke verschwand…

Rebecca und Julian – Pärchenshooting

Liebe liegt in der Luft! Diese beiden lieben Menschen haben vor einigen Wochen ein Shooting gewonnen, dass ich auf meiner Facebookseite verlorst habe. Zusammen haben wir erst einen kleinen Spaziergang in einem Birkenwald gemacht, wir hatten mega viel Glück und schönes Abendlicht an diesem Tag erwischt. Danach ging unser Weg etwas weiter, Weiherhammer kann schon ein vielseitiges Dörflein sein! Ein alter Zaun und eine wenig befahrenen Straße war die perfekte Kulisse für natürliche und entspannte Aufnahmen. Das Sonnenlicht verlieh der Atsmosphäre noch einen kleinen goldenen Touch. Die beiden sind schon so lange zusammen und trotzdem kann man die Liebe noch so stark spüren. Jede Berührung war voller Liebe, jedes Lachen und Strahlen in den Augen voller Zuneigung. Es ist wundervoll, solche Momente mit anderen Menschen als Fotograf festhalten zu dürfen. Und diese Momente für die Menschen vor der Kamera für die Ewigkeit zu schenken. Danke, ihr Lieben, für euer Vertrauen und eure Offenheit!