Mystischer Dachboden – Warum Licht so toll sein kann, Teil 2

Es muss nicht immer ein superduper tolle Location sein. Meistens reicht das richtige, und vor allem interessante, Licht. Licht kann so wandelbar sein und so unterschiedliche Gefühle und Stimmungen herauskitzeln. Mystik, Ruhe, Härte, Dramatik, Melancholie…
Hat ein wunderschöner Sonnenuntergang goldenes Licht, dieser Zeitpunkt zum fotografieren, wird ja auch „Golden Hour“ genannt, und das nicht zu unrecht, hatte meine letzte Location richtig schön viel Licht und Schatten und auch manchmal hartes Licht. Es ist so unterschiedlich und wandelbar und nur ein Schritt nach rechts oder links kann es total verändern… Und das Verrückteste – Man weiß nie alles über Licht – es gibt immer wieder etwas, was einen neu fasziniert..

Denn: Licht ist alles! Alles andere Störende im Hintergrund kann durch fotografisches Geschick und Gespür ausgeblendet werden. (Oder manchnmal retuschiert, hehe…) Was noch fehlt, ist der Mensch davor – und der Ausdruck.
Einer der vielen Gründe, warum ich fotografiere sind die Menschen und ihre unendlich vielen Facetten. Ich liebe ihre Gesichter, ihr Leuchten in den Augen, wenn sie lachen, ihre Traurigkeit, bei schlimmen Momenten, Wut, Ärger, Verwirrtheit, Fröhlichkeit. Alles, was Menschen ausmacht ist einfach so wunderschön. Auch die Unperfektheit in manchen ist einfach nur ein Ausdruck ihrer selbst. Man fotografiert auch nicht das Gesicht eines Menschen, sonderen das, was dahinter und darin liegt…
Licht kann das alles noch hervorheben, verstärken, Schatten kann verstecken, zum Nachdenken anregen oder genauso etwas betonen.. Es gibt einfach so viele Möglichkeiten, so viele unterschiedlichen Momente, Lichtsituationen und so viele Menschen und Charaktere… Ich hoffe, dass ich diese Fasination nie verliere…

„Wenn du Menschen in Farbe fotografierst, fotografierst du ihre Kleidung. Fotografierst du sie in schwarzweiß, fotografierst du ihre Seelen….“

– Ted Grant

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Ein bisschen Liebe – Sophie und Lukas

„Lass die Liebe in dir wohnen
Und schmeiß den Hass dafür raus.
Ich verpreche, es wird sich lohnen.
Es wird ein wunderbarer Tausch
Und wenn die Liebe in dir lebt
Verteile sie im ganzen Land
Hab keine Angst sie zu verlieren
Gib jedem etwas von ihr ab“

-Großstadtgeflüster

Sind es die Frühlingsgefühle, das schöne Wetter oder einfach nur Zufall? Zurzeit darf ich einige Pärchen kennenlernen und auch fotografieren ! Diese beiden haben schon länger geplant, süße, lustige und verliebte Bilder machen zu lassen, vor einem Jahr haben wir besprochen und nach diesem Jahr und einer kleinen Terminverschiebung wegen des lieben Wetters haben wir es auch endlich mal geschafft! Dafür war an diesem Tag das Wetter brav auf unserer Seite, und genau als ich vom Shooting wieder zurück kam, fing es auch schon zum nieseln an! Manchmal muss man auch einfach Glück haben!


Dennis und Tanja

Ein bisschen Liebe und Sonne darf an diesen veregneten Tagen nicht fehlen! Es braucht eigentlich keine großen Worte! Pärchen zu fotografieren macht den Fotografen selbst immer sehr glücklich, zumindest geht es mir immer so. Auch ohne Beziehung ist es einfach schön, andere Menschen zu beobachten, die einfach glücklich miteinander sind und sich gegenseitig unterstützten, vertrauen und aufbauen.
Umso schöner ist es auch, diese Zweisamkeit in Bildern festzuhalten und zu zeigen! Kleine Momente zu finden und kurz in die Privatheit dieses Momentes einzutauchen ist ein wundervolles Privileg! Ich freu mich auf jeden einzelnen Moment, der noch kommen wird.



Stefanie Kisbauer

Warum Licht so wunderbar ist – Shootings Griechenland

Nach der Griechenlandreise mit der Schule hat mein Blog erst einmal eine wunderschöne Domain bekommen ! Ab jetzt gibt es Hopeinpictures.com ! Ich bin deshalb total glücklich und diese Info ist auch der Einstieg in diesen Blog, weil der Beschluss dazu in Griechenland entstanden ist.
Diese kleine Reise, die unter einem Schulprojekt lief, war sehr lehrreich und inspirierend. Aber dazu gibt es einen extra Post, vielleicht auch zwei, denn es sind sehr viele und wunderbare Bilder und Momentaufnahmen des Landes entstanden. Seid ihr schon neugierig, guckt mal auf Facebook! Griechenland auf Facebook
Es wurden jedoch nicht nur Land und Leute fotografiert, sondern auch schöne Portraitshootings im Abendlicht gemacht. Dazu sind wir auf einen langen Steg gegangen, der auch als Wellenbrecher im Hafen dient. Die Sonne verschwand immer wieder hinter den Wolken, tauchte wieder hervor und flutete das Meer mit ihrem schönen Abendlicht- eine Herausfoerdungen für Fotografen! Das wandelbare Licht war jedoch auch ein super Lerneffekt – war die Sonne hinter den Wolken, konnten wir in der Sonne fotografieren und hatten wunderbar zartes und diffuses Licht auf der Haut unserer Personen, kam die Sonne wieder hervor, hieß es schnell reagieren und mit Gegen- oder Seitenlicht arbeiten. Man lernte perfekt, wie sich das Licht verhielt und welche Wirkung es hatte! Aber guckt selbst, was wir Schönes gezaubert haben! :)
Den Blogbeitrag über Land und Leute, Natur und noch einiger wundervoller Erinnerungen an dieses Woche gibt es demnächst! Seid gespannt!





Neugeborenenfotografie – Kleines Wesen und kleiner Tipp

Seht euch diese süße kleine Maus an! Ich durfte sie vor einigen Wochen fotografieren. Sie hat brav die ganze Zeit geschlafen, was bestimmt an der schönen Wärme im Raum lag. Bei Newborns verwendet man immer einen Heizlüfter, schließlich schläft niemand gerne, wenn es kalt ist! :) Als Licht diente mir nur ein Fenster, was aber auch völlig ausreichend ist. Ich konnte in aller Ruhe fotografieren, die Kleine schlief tief und fest und gönnte mir am Ende sogar ein kleines „Engelslächeln“! Ihre kleinen Fingerchen und Händchen bewegte sie hin und wieder ziellos, und auch die Beinchen wollten die neue Freiheit nach der Enge des Bauches ausprobieren, doch für mehr Bewegung war sie dann doch zu müde. Ich bin bei Newborns immer ganz hin und weg, es ist eine wunderschöne Art zu Fotografieren und die ersten Tage des Lebens eines kleinen Menschen festzuhalten. Die Neugeborenenfotografie mag ich am meisten, und hoffe auch sehr, sie später einmal vermehrt in meiner täglichen Arbeit zu haben!


Ramona

In diesem Post gibt es heute nur einen kleinen Songtext zu den Bildern.

It’s in my blood, it’s in my water
You tried to taint me
Taint me from the start

With that deadness in your eye
Flash your flesh
Desperate for a need to rise

With a silver crystal lung
How will you use to know how to shine?
In a place that’s safe from heart
But I had been blessed with a wilder mind

You can be every little thing you want nobody to know
And you can try to drown out the street below
And you can call it love
If you want

But hold her now
I find myself awake
Waiting on the edge again

You sleep so sound with your mind made up
Drinking from your cup of broken ends

With a silver crystal lung
How will you use to know how to shine?
In a place that’s safe from heart
But I had been blessed with a wilder mind

You can be every little thing you want nobody to know
And you can try to drown out the street below
And you can call it love
If you want

But I thought we believed
In an endless love
Well, I thought we believed
In an endless love

Do It Yourself – Holzschild im Shabbystil

Vor einigen Wochen haben es vielleicht einige schon auf Instagram gesehen. Das kleine Holzschildchen, das nun im Café Tapas steht. Natürlich selbstgemacht, was denn auch sonst. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein stinknormales Schild, das wäre ja langweilig. Das Schild ist auf alt gemacht, im sogenannten Shabbystil, mit einer Hauptfarbe, bei mir weiß, und eine Farbe, die den Shabbylook erzeugt, hier ist es schwarz. Wenn ihr wissen möchtet, wie einfach und mit wenigen Schritten man dieses Schild ganz individuell selbst machen kann, zeige ich euch in diesem Blog!

Zuerst braucht ihr mal:

  • Ein Stück Holz, in einer beliebigen Größe
  • schwarze und weiße Farbe, oder eine Farbe eurer Wahl, inklusive Pinsel und Bleistift
  • Teelichter und Feuerzeug
  • Schleifpapier
  • normales Papier

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Sucht euch einen Spruch eurer Wahl, ein Gedicht, das euch viel bedeutet, oder eurer Lieblingswort – ihr könnt nehmen, was ihr möchtet! Ich habe bei meinem Schild meine eigene Schrift genommen, ihr könnt euch jedoch auch in der Größe eures Schildes euren Text oder euer Wort ausdrucken. Dann malt ihr einfach mit einem weichen Bleistift ganz über die Rückseite, diese könnt ihr dann ganz einfach später abpausen.

Habt ihr einen Spruch, nehmt ihr euer Holz und malt erstmal an den Stellen, an denen kein Text stehen soll, mit der Farbe, die ihr als „Kratzer“ verwenden möchtet, zum Beispiel schwarz. Während alles trocknet, könnt ihr das Teelicht anzünden, denn von dem brauchen wir das Wachs. Ist es flüssig genug, pustet die Kerze aus und nehmt einen extra Pinsel und malt mit den Wachs über die schwarzen Stellen. Danach malt ihr mit der Hauptfarbe darüber, am besten öfter, damit alles gut deckt. Wenn alles getrocknet ist, legt das Papier mit euren Text auf das Holz zum Abpausen oder schreibt mit eurer eigenen Schrift und zeichnet ihn mit Bleistift nach. Die Buchstaben werden dann mit der schwarzen Farbe ausgemalt. Jetzt wartet ihr wieder, bis alles schön trocken ist. Danach schleift ihr an den Stellen, die ihr schwarz gemalt habt, so viel weiße Farbe ab, wie ihr möchtet. Außer natürlich an der Schrift ;)

Durch das Wachs geht die obere Farbe ganz leicht ab und erzeugt noch einen matten Eindruck, genau was man mit Shabby erreichen möchte.

Schon ist euer Schildchen fertig! Ihr könnt es jetzt noch mit Klarlack besprühen, wenn ihr möchte, dann glänzt es etwas und die Farbe hält sich besser. Außerdem kann man noch dicke Seile an der Rückseite befestigen, um es aufzuhangen.
So, nun habt ihr euch ein wunderschönes, eigenes Schild gebastelt! Die Schilder sind einfach super zum Verschenken für jeden Anlass und man kann sie in allen verschiedenen Variationen, Größen, Farben und Sprüchen herstellen! Viel Spaß beim Nachmachen!

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