Jessi und Vincent – Natürliche Pärchenfotos im Schnee

Kurz vor Weihanchten habe ich anlässlich der 400 Follower auf meinem kleinen Instagramprofil,@hopeinpicture_s , (wer Lust auf täglich neue Shootingergebnisse hat), ein Shooting als Dank verlost. 400 ist jetzt keine große Zahl, aber ich bin jedem Menschen, der mich begleitet und unterstützt und dem ich Bilder für die Ewigkeit zaubern kann, so dankbar! Deshalb musste ich ein kleines Geschenk zurückgeben. Mir haben auch so viele liebe Menschen geschrieben, ich habe mich sehr über die große Beteiligung gefreut, vielen Dank! Der Lostopf hat sich dann etwas später auch entschieden und zwar für ein liebes und ganz authentisches Pärchen! Die Bilder haben uns im neuen Jahr dann nach draussem getrieben, als endlich mal Schnee lag sind wir zusammen losgezogen. Ich selbst bin eine halbe Stunde zu unserer Shooting Location gefahren, da im schönen Weiherhammer leider zu diesem Zeitpunkt gar kein Schnee lag. Doch ich hatte so Lust auf ein entspanntes Shooting in der weißen Pracht, dass es diese halbe Stunde Fahrt einfach Wert gewesen ist!
Unsere Location dort war eine Kiesgrube, von Schnee bedeckt und mit großen Felsen drum herum – einfach perfekt! Der Schnee lies dabei die Strukturen noch besser zur Geltung kommen. Die beiden waren so schön natürlich und wir haben beim Shooting sehr viel Spaß gehabt, aber seht selbst !













Bremen und Flensburg – Kleine Reisegeschichte

Meine Reise hat mich für zwei zu kurze Tage in die beiden schönen Städte Bremen und Flensburg geführt. Bremen war nur ein halber Tag, der mit gemütlichen Bummeln verbracht wurde. Die Bremer Innenstadt ist wirklich sehr, sehr schön, verwinkelt und verschnörkelt. Nach einem mega leckeren Flammkuchen wanderten wir gut gestärkt umher und kamen auch in das süße Schnoorviertel. Ich liebe solche Gassen und Geschäfte! Total niedlich und klein, jedes mit einem wunderschönen Charme und einfach ganz individuel. Wenn ihr in Bremen seid, los, ab in diese schönen Gassen! Von kleinen Tapasrestaurants, einer Bonbonmanufaktur und vielen kleinen Lädchen mit selbstgemachten Sachen gibt es so Viel zu entdecken! Ein bisschen erinnert dieses Viertel auch an die Winkelgasse, nur etwas schmaler. Schaut auf jeden Fall Mal vorbei! In dem Bonbonladen könnt ihr sogar live bei der Herstellung der Köstlichkeiten zugucken. Nomnomnom. Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen, eines der leckeren Bonbongläschen mitzunehmen ;)

Flensburg

In Flensburg haben wir in unserem allerersten Airbnb übernachtet. Eine schnuckelige Altbauwohnung mit schönen alten Holzdielen und ganz vielen Winkeln. Es ist so spannend zu sehen, wie Menschen wohnen! Unser lieber Host war ein ganz charismatischer Typ, gerade von einem Festival zurück und voller Lebenslust. Es war so schön, ihn kennen gelernt zu haben. Von unserem Airbnb aus hatten wir nur einen kurzen Fussweg zum wunderschönen Hafen der Stadt, der wie in einer kleinen Kuhle liegt. Die Stadt selbst ist ein bisschen höher gelegen und man geht immer bergab in seine Richtung, wo einem zum Abend hin die Lichter der drumherum liegenden Restaurants und Cafés entgegen leuchten. Rustikale Schiffe liegen hier vor Anker und schaukeln leicht auf den Wellen. Es herrscht eine wundervolle Stimmung, die vom strahlenden Gold der Sonne noch verstärkt wird.

Einmal den Weg um den Hafen herum zeigt die Stadt einem verschiedene Perspektiven und es gibt eine Menge zu entdecken. In einem kleinen Restaurant machten wir dann eine kurze Pause und hatten auch das Glück, dass dort eine sehr gute Band spielte. Mit den immer dunkler werdenden Hafen und seinen langsam hervor kommenden Lichtern, dazu die schönen Klänge der Band, konnten wir die entspannte Stimmung an diesem Abend genießen. Wir sind leider nur am nächsten Tag in der mit verzierten Häusern geschmückten Innenstadt gewesen, dort wäre ich gerne noch ein bisschen länger herum gewandert und hätte das rege Treiben dort beobachtet.

Bei unserem kleinen und letzten Spaziergang am Morgen überraschte uns leider strömender Regen, der kalt und nass auf uns niederprasselte. Von Hausdach zu Hausdach und Unterstand hüpfend fanden wir doch eine kleine dänische Bäckerei, mit einer total lieben Bedienung. Irgendwie fühlt man sich im Norden auch bei jedem Menschen willkommen, alle sind so… erfüllt in dem, was sie tun. Das verbreitet eine so schöne Atmosphäre. Dieser kleine liebe Vorgeschmack, im wahrsten Sinne des Wortes, ich sag nur, sehr köstliches Gebäck!, der dänischen Bäckerei rettete uns vor noch mehr strömenden Regen, bevor es gegen Mittag auch schon weiter ging, diesmal wirklich in das wunderschöne Dänemark. Davon erzähle ich dann im nächsten Post ! Seid gespannt! Unten habe ich euch noch den schönen Bonbonladen verlinkt ;)

Links:
Zum Bonbonladen

Patrick und Lorena

Wenn du dich an eine große Reise erinnerst, fallen dir oftmals viele Momente nicht ein. Die Frage: „Wie wars?“ Wird mit „äääh, ja.. Voll cool!“ beantwortet. Was natürlich der Fall war. Hoffen wir doch. Aber dieser kleine Satz drückt in dir drin eigentlich viel mehr aus, so viel, dass es in diesem Moment gar nicht nach draussen dringen kann, denn es treffen viel zu viele Emotionen aufeinander. Sie stecken im Stau, da sie gleichzeitig heraus wollen und so kommen nur diese kleinen, nichts sagenden Wörter zum Vorschein und man fragt sich selbst in diesem Moment, was genau hab ich eigentlich erlebt? Und wo war ich eigentlich ?

Gebündelt kommen diese Erinnerungen meist erst langsam wieder, bei Situationen oder wenn man auf ein gemachtes Bild stößt. In vier Wochen können sehr viele Bilder entstehen und auch auf meiner Deutschland-Dänemark Reise sammelte sich Einiges an. Was aber viel schöner als die Bilder selbst sind, sind die ganzen Geschichten dahinter. Geschichten und Menschen. Diese Storys möchte ich heute anfangen mit euch zu teilen. Und da man sich immer am besten an die letzten Ereignisse erinnert und eines davon auch mit am Schönsten war, fangen wir mit der letzten Station der Reise an, in Warnemünde beziehungsweise Rostock !

Zufall oder Schicksal
Total happy zeigte ich meiner Freundin das von ihr geschossene Foto auf der Kamera, Abendlicht, ein wunderschönes Lächeln und die untergehende Sonne inklusive Meer und Möwen im Hintergrund. Die Kombination und auch das Licht waren einfach wundervoll. Sie lächelte ebenso und gemeinsam schauten wir die vielen entstandenen Bilder auf der Kamera an. Auf einmal hörten wir hinter uns eine freundliche Männerstimme. „Hallo, könntet ihr vielleicht auch ein Foto von uns machen?“, fragte ein blonder, lächelnder Mann und hielt uns sein Handy entgegen. Seine Freundin, etwas weiter hinten stehend, grinste herüber. „Ja klar gerne! Mit Sonne im Hintergrund?“ Er nickte und ich nahm ihm das Handy aus der Hand, während die beiden sich positionierten. Ich machte ein Bild, zur Sicherheit nochmal eins, schaute das Ergebnis an und schon kam die Fotografin in mir durch. Vordergrund zu dunkel, oder Hintergrund zu hell, Handykameras sind doch grausam. Meine eigene Kamera hing noch um meinem Hals. Ich guckte zu dem verliebten Pärchen vor mir und dann wieder auf meine Kamera. Diese, oder besser gesagt, ich, mit den richtigen Einstellungen, könnte das besser… Zack, stand ich beim Pärchen, fragte wie sie hießen und erklärte ihnen meinen simplen Plan: Ein kleines Shooting. Ein kleines, wundervolles Shooting, mit so viel Lachen und Spaß. Ganz entspannt und ungestellt liefen die beiden am Ufer entlang, knuddelten sich, lachten zusammen und waren während ich diese kleinen unscheinbaren Momente festhielt einfach sie selbst. Ich musste gar nicht viel sagen, während die Sonne immer tiefer sank und weiches, goldenes Licht auf die Schultern und die leuchtenden Haare der lieben Lorena warf. Sachte nahmen sie sich in den Arm, kuschelten sich zusammen. Langsam sah sie nach oben und lächelte, als sich ihre Blicke trafen, die Haare wehten zart in ihr Gesicht und Patrick strich liebevoll über ihre Backe und die Strähnen aus der Stirn. Ruhe kehrte ein, die Kinderstimmen im Hintergrund verwehte der Wind und das Rauschen der Wellen war zu hören. Möwen flogen über uns, Leute wanderten über den Strand schauten neugierig rüber und gingen weiter, sie wollten nicht stören. Genauso wenig wie das Pärchen sich stören ließ und einfach die salzige Meerluft und den Duft des Anderen genoss. Leise klickte die Kamera, ich machte vorsichtige Schritte af die beiden zu. Nah genug dran, nahm ich die Kamera nach einem letzten Foto vom Auge weg und grinste die beiden an. Sie sahen auf und lächelten ebenfalls. „So schön“, flüsterte ich und zeigte ihnen ein paar Bilder aus der Kamera, während hinter uns die Sonne weiter unterging, uns noch die letzten Strahlen schenkte, bevor sie hinter einer großen Wolke verschwand…

Rebecca und Julian – Pärchenshooting

Liebe liegt in der Luft! Diese beiden lieben Menschen haben vor einigen Wochen ein Shooting gewonnen, dass ich auf meiner Facebookseite verlorst habe. Zusammen haben wir erst einen kleinen Spaziergang in einem Birkenwald gemacht, wir hatten mega viel Glück und schönes Abendlicht an diesem Tag erwischt. Danach ging unser Weg etwas weiter, Weiherhammer kann schon ein vielseitiges Dörflein sein! Ein alter Zaun und eine wenig befahrenen Straße war die perfekte Kulisse für natürliche und entspannte Aufnahmen. Das Sonnenlicht verlieh der Atsmosphäre noch einen kleinen goldenen Touch. Die beiden sind schon so lange zusammen und trotzdem kann man die Liebe noch so stark spüren. Jede Berührung war voller Liebe, jedes Lachen und Strahlen in den Augen voller Zuneigung. Es ist wundervoll, solche Momente mit anderen Menschen als Fotograf festhalten zu dürfen. Und diese Momente für die Menschen vor der Kamera für die Ewigkeit zu schenken. Danke, ihr Lieben, für euer Vertrauen und eure Offenheit!








Lena

Ein kleiner Blog mit einer schönen Portraitserie zwischendurch und ein Lebenszeichen und kurzes Update von mir ! In letzter Zeit ist eine Menge los, auch fotografisch hab ich viel zu tun. Die immer näher rückende Gesellenprüfung zur Fotografin ist da zurzeit ehrlich gesagt nur ein kleiner Bestandteil in meinen sehr turbulenten und ereignisreichen Leben. Bald gibts ne Menge zu erzählen, das kann ich schon mal verraten, doch nun soll es erst einmal um die liebe Lena gehen. Diese ist auch auf den Bilddern zu sehen und eines der besten Beispiele, man sieht sich immer zweimal in Leben. Und hoffentlich auch noch etwas öfter. Kennen gelernt in der Schule, kurz und eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen, haben sich unsere Wege wieder getroffen. Vieles ist dazwischen passiert, Vieles hat sich verändert – doch irgendwie war das Grundprinzip, der prägende Charakter, immer tief verankert und hat sich sowohl bei mir als auch bei Lena gehalten. Ich bin immer wieder fasziniert von Menschen, ihren Facetten und Charakter – natürlich ein Grund, warum ich fotografiere und diese Eigenschaften festhalten will. Ich mag Lenas Blick, diese kleine Neugierde und das bisschen Ernst, doch bitte lasst euch nicht täuschen, es steckt so viel Unsinn in diesem schönen Gesicht. Und so viel Fröhlichkeit und Lebensfreude in diesem Lachen. Augen, die schon viel gesehen haben, aber nie genug bekommen und noch viel sehen werden. Ich bin gespannt. Und unendlich glücklich, Menschen wie Lena zu kennen. Danke, meine Liebe !

Kraftvolle Nordsee – Teil 1

Meine Liebe – das Meer. Ich kann diese Faszination nur schwer in Worte fassen, es ist eine Ruhe, die mich umgibt. Sei es die Weite, die Unendlichkeit, die Tiefe. Ich weiß es nicht. Man könnte eigentlich davor Angst haben, vor der geballten Kraft, die in ihr steckt, vor der Ungewissheit, was in ihren Tiefen lauert, vor der Unberechenbarkeit.
Der Grund für den spontanen Trip an die Nordsee war der Umstand, dass ich das Meer noch nie im Winter gesehen habe. Ein Häckchen auf meiner Liste erfüllt, und so viel reicher um schöne Erinnerungen und nie endender Faszination. Hat ein bisschen Ähnlichkeit mit dem Leben selbst.

Das Meer.
Trotz des bewölkten Himmels strahlt es voller Kraft, wuchtig fallen die Wellen ans Ufer, streicheln den Sand, ziehen sich nach der Berührung zurück. Die nächste kraftvolle Welle kommt hinterher, verschlingt ihren Freund, baut ihn auf und zieht sich zurück. Ein nie endendes Spiel.

Norderney
Diese Insel. Leider hab ich nur einen Tag auf ihr verbringen können. Und dennoch hat sie mich in ihren Bann gezogen. So viel Vielfalt, soviel Schönes. Schöne, verwinkelte Gassen, Tiere, Rehe, die mitten in der Stadt durch die Bäume flitzen, liebe Menschen in kleinen Lädchen. Wundervolle Natur, traumhafte Dünen, kleine Wäldchen und endlose, überschwemmte Wiesen mit süßen Hütten. Dazwischen ragen Hügel als Aussichtspunkt heraus, um über die Schönheit der Insel blicken zu können. Das alles durfte ich sehen und spüren, (dem starken Wind sei Dank). Meiner gloreichen Idee, 12 Kilometer durch die halbe Insel zu laufen, nur um den Leuchtturm von Norderney zu sehen, der eh geschlossen hatte, sei Dank.
Ich bin verliebt.
Man darf auch die Schattenseiten nicht auslassen. Denn dabei sollte man bloss nicht die Möwe vergessen, die mein Fischbrötchen klaute. Wenn man schon nur so kurze Zeit an der Küste verbringt, sollte man alles dabei haben. Auch Möwen und Fischbrötchen.