Neugeborenenfotografie – Kleines Wesen und kleiner Tipp

Seht euch diese süße kleine Maus an! Ich durfte sie vor einigen Wochen fotografieren. Sie hat brav die ganze Zeit geschlafen, was bestimmt an der schönen Wärme im Raum lag. Bei Newborns verwendet man immer einen Heizlüfter, schließlich schläft niemand gerne, wenn es kalt ist! :) Als Licht diente mir nur ein Fenster, was aber auch völlig ausreichend ist. Ich konnte in aller Ruhe fotografieren, die Kleine schlief tief und fest und gönnte mir am Ende sogar ein kleines „Engelslächeln“! Ihre kleinen Fingerchen und Händchen bewegte sie hin und wieder ziellos, und auch die Beinchen wollten die neue Freiheit nach der Enge des Bauches ausprobieren, doch für mehr Bewegung war sie dann doch zu müde. Ich bin bei Newborns immer ganz hin und weg, es ist eine wunderschöne Art zu Fotografieren und die ersten Tage des Lebens eines kleinen Menschen festzuhalten. Die Neugeborenenfotografie mag ich am meisten, und hoffe auch sehr, sie später einmal vermehrt in meiner täglichen Arbeit zu haben!


Hannah – Herbstfarben

In diesem triste Ende-Dezember-Grau möchte ich euch heute ein bisschen Farbe schenken! Das Shooting ist schon ein Weilchen her, wie man vielleicht auch an den herbstlichen Farben erkennen kann. Die liebe Hannah und ich haben eines schönen Vormittags ein paar schöne Portraits aufgenommen. Riesenglück hatten wir auch mit der Sonne! Da ich bei vielen Shootings oft das Pech habe, dass wir sie verschieben müssen oder bei leichten Nieselregen fotografieren, der hoffentlich aufhört und es hin und wieder tut, habe ich mich rieeeesig gefreut, als beim ersten Mal gleich die Sonne wunderbar und hell vom Himmel schien und wir auch tolle Aufnahmen im Gegenlicht zaubern konnten!
Hannahs wunderschöne Haare leuchteten und glitzerten auch wunderbar im Sonnenlicht. Seht selbst.

hannah

hannah
hannah
hannah
selfie

Mondnacht in Bayreuth

Warten auf den Fernbus, der den Kumpel vom anderen Ende von Deutschland bringt.
Es ist kalt.

Man ist müde.
Trotzdem. Man kann nicht in einer Stadt, in der man vorher noch nie gewesen ist, sein und sich nicht umschauen. Also, raus aus dem Auto und Stadt angucken! So gut wie es eben geht, nachts um halb zehn. In der Jogginghose. Egal.

mondnacht

Durch die Gassen geschlendert. Menschen beobachtet. Fotos gemacht. Schloss angeguckt. Fußgängerzone gefunden. Baustelle mit Gedicht. Wer kommt auf die Idee, Goethe und Eichendorf an die Wand zu schreiben?! Da stehen doch immer nur obszöne Worte… Faszinierend. Diesen Menschen hätte ich gern kennen gelernt…

Und Schlag auf Schlag! Werde ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch, du bist so schön.“
Ja, das hätte ich auch. Es sind doch kleine Sachen, die einem im Gedächtnis bleiben… Und dort bleiben sie nur mit einem Foto…

That Good Night – Nachtaufnahme

Zwei Uhr nachts, ich geh von einer Freundin nach Hause. Normalerweiße hab ich so spät immer ein bisschen Angst, aber zu diesem Zeitpunkt irgendwie nicht.
Meine Kamera ist natürlich auch dabei, also was soll mir schon großes passieren? :P
Während meines Heimweges ist dann dieses Bildchen entstanden.

Dazu ist mir dann später beim Bearbeiten ein Gedicht von Dylan Thomas eingefallen, dass mir sehr gefällt. Hier ein kleiner Auszug davon, es ist der erste Vers:
Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day,
Rage, rage against the dying of the light.