Rebecca und Julian – Pärchenshooting

Liebe liegt in der Luft! Diese beiden lieben Menschen haben vor einigen Wochen ein Shooting gewonnen, dass ich auf meiner Facebookseite verlorst habe. Zusammen haben wir erst einen kleinen Spaziergang in einem Birkenwald gemacht, wir hatten mega viel Glück und schönes Abendlicht an diesem Tag erwischt. Danach ging unser Weg etwas weiter, Weiherhammer kann schon ein vielseitiges Dörflein sein! Ein alter Zaun und eine wenig befahrenen Straße war die perfekte Kulisse für natürliche und entspannte Aufnahmen. Das Sonnenlicht verlieh der Atsmosphäre noch einen kleinen goldenen Touch. Die beiden sind schon so lange zusammen und trotzdem kann man die Liebe noch so stark spüren. Jede Berührung war voller Liebe, jedes Lachen und Strahlen in den Augen voller Zuneigung. Es ist wundervoll, solche Momente mit anderen Menschen als Fotograf festhalten zu dürfen. Und diese Momente für die Menschen vor der Kamera für die Ewigkeit zu schenken. Danke, ihr Lieben, für euer Vertrauen und eure Offenheit!








Kraftvolle Nordsee – Teil 1

Meine Liebe – das Meer. Ich kann diese Faszination nur schwer in Worte fassen, es ist eine Ruhe, die mich umgibt. Sei es die Weite, die Unendlichkeit, die Tiefe. Ich weiß es nicht. Man könnte eigentlich davor Angst haben, vor der geballten Kraft, die in ihr steckt, vor der Ungewissheit, was in ihren Tiefen lauert, vor der Unberechenbarkeit.
Der Grund für den spontanen Trip an die Nordsee war der Umstand, dass ich das Meer noch nie im Winter gesehen habe. Ein Häckchen auf meiner Liste erfüllt, und so viel reicher um schöne Erinnerungen und nie endender Faszination. Hat ein bisschen Ähnlichkeit mit dem Leben selbst.

Das Meer.
Trotz des bewölkten Himmels strahlt es voller Kraft, wuchtig fallen die Wellen ans Ufer, streicheln den Sand, ziehen sich nach der Berührung zurück. Die nächste kraftvolle Welle kommt hinterher, verschlingt ihren Freund, baut ihn auf und zieht sich zurück. Ein nie endendes Spiel.

Norderney
Diese Insel. Leider hab ich nur einen Tag auf ihr verbringen können. Und dennoch hat sie mich in ihren Bann gezogen. So viel Vielfalt, soviel Schönes. Schöne, verwinkelte Gassen, Tiere, Rehe, die mitten in der Stadt durch die Bäume flitzen, liebe Menschen in kleinen Lädchen. Wundervolle Natur, traumhafte Dünen, kleine Wäldchen und endlose, überschwemmte Wiesen mit süßen Hütten. Dazwischen ragen Hügel als Aussichtspunkt heraus, um über die Schönheit der Insel blicken zu können. Das alles durfte ich sehen und spüren, (dem starken Wind sei Dank). Meiner gloreichen Idee, 12 Kilometer durch die halbe Insel zu laufen, nur um den Leuchtturm von Norderney zu sehen, der eh geschlossen hatte, sei Dank.
Ich bin verliebt.
Man darf auch die Schattenseiten nicht auslassen. Denn dabei sollte man bloss nicht die Möwe vergessen, die mein Fischbrötchen klaute. Wenn man schon nur so kurze Zeit an der Küste verbringt, sollte man alles dabei haben. Auch Möwen und Fischbrötchen.









Warum manche Menschen besonders sind – Gedanken zu Weihnachten

Ich möchte euch heute zu diesem kleinen Bildchen eine Geschichte erzählen, die mich sehr fasziniert und auch mitgenommen hat. Die Geschichte beginnt in dem kleinen Dörfchen Weiherhammer, das ich in den letzten Jahren immer mehr schätzen und lieben gelernt habe. Durch meine Ausbildungsstelle bin in die letzten zwei Jahre nicht viel hier gewesen, nur am Wochenende kam ich immer zurück, habe meine lieben Freunde getroffen und war in Weiherhammer unterwegs. Wenn ich frei hatte und nicht gerade durch Deutschland und die Welt düste, bin ich natürlich auch gerne hier und freue mich, wenn ich einfach auf mein Fahrrad steigen kann und durch die Dorfstrassen flitzen, wie damals, als Kind, einfach mal kurz beim Nachbar vorbei gucken und spontan jemanden besuchen. Einfach wundervoll. Fast keine Autos auf den Strassen, kein doller Lärm, wie in der Stadt. Ich vermisste das Dorf, vermisste die Ruhe. Man lernt erst zu schätzen, was man hat, wenn man es mal nicht mehr hat. Und zu schätzen lernte ich in dieser Zeit auch meine Wurzeln. Das ist nur ein kleiner Grund, warum mir dieser Post auch irgendwie so wichtig ist und auch etwas vom Herzen kommt. Ich hab in dieser Zeit, in der ich sehr wenig da war, trotzdem irgendwie versucht, mitzumachen. Ich war immer noch mit der Wasserwachtsjugend unterwegs, wollte es nicht aufgeben, und kam auch immer mehr an Weiherhammer eigentlich ran.  Durchs Fotografieren begleitete ich im September den Festakt der Gemeinde, zu der ich erst 21 Jahre gehörte, aber schon mehr Jahre auf den Buckel hatte – 300 wurde sie dieses Jahr. Auf dem besagten Festakt wurden viele Menschen geehrt, Menschen, die in diesem kleinen Dorf, in diesen 300 Jahren, etwas vollbracht haben, ihr Herzblut hinein gesteckt haben, geholfen haben und etwas aufgebaut haben. Wie wichtig das ist, sieht man nie direkt. Was sie genau tun, sieht man nie direkt. Meist sieht man die Ergebnisse, das Offensichtliche. Doch wie ist es genau entstanden? Was steckt an Fleiß, Arbeit und schlaflosen Nächten in genau diesem Ergebnis, diesem einen Tag, oder was auch immer vollbracht wurde? Es sieht so einfach aus, wenn etwas fertig ist.

Inspiriert hat mich dazu eine Dame, die mir im Dorf bekannt war, aber man kannte sich halt. Man grüßte sich, lächelte. Manchmal denkt man einfach nicht darüber nach. Diese Dame wurde wie viele andere besondere Menschen, auf dem oben erwähnten Festakt mit der Barbaramedaille geehrt. Eine Medaille, mir bis dahin auch völlig unbekannt, die für besondere Taten in der Gemeinde verliehen wird. Schade an diesem Fest war, Verleihen schön und gut, aber warum haben sie diesen Preis erhalten? Ich erfuhr es nicht, begleitete die Veranstaltung, wunderte mich etwas und freute mich über die entstandenen Momente.

Bis mich ein paar Tage später diese Dame anrief, ob sie denn die entstandenen Bilder von ihr erwerben konnte. Und man sich dann zuerst am Telefon eine halbe Stunde unterhielt, fasziniert und nicht mehr ganz so unwissend am Ende des Telefonats. Eine Woche später stand ich bei der Dame in der Tür, mit einem Packen Bilder in der Hand. Und hörte ihren Geschichten zu. Geschichten voller Freude und Leidenschaft, übers Leben und Schenken. Mit noch einigen anderen Frauen werden jedes Jahr, oftmals auch mehrmals im Jahr, Dinge gebastelt. Gestrickt, gemacht, Kränze gebunden, für die Adventszeit. Es wird eingekauft, gelagert. Sie erzählte mir, wie der ganze Dachboden vollsteht, wie sich ihr Mann über das Chaos aufregt. Es war wundervoll zu zuhören. Es war wundervoll zu hören, dass man, die Dame ist auch schon etwas älter, eine Leidenschaft hat, etwas gefunden hat. Und dabei auch noch etwas Gutes tut, denn die entstandenen Sachen werden verkauft und das Geld dafür gespendet. Ob für örtliche Vereine oder Hilfsorganisationen, nichts bleibt bei den Damen. Nicht einmal die Kosten für das Material wollen sie decken. Einfach nur schenken.
Liebe Frau Kohl und all ihren wundervollen Helfern, vielen Dank für die schöne Geschichte! Es erfüllt mein Herz mit ganz viel Freude und Liebe, solche Menschen zu kennen! Macht weiter so, verschenkt diese Liebe! Es sind kleine Dinge, die oft etwas Besonderes bewirken!

DANKE

Ich bin in diesem Jahr einer großen Menge an Menschen sehr dankbar. Es ist so viel Wunderbares passiert, ich habe viele schöne Geschichten gehört und tolle Menschen kennen gelernt. Für mich selbst und meine Einstellung habe ich auch sehr viel erfahren und dazu gelernt. Allen Menschen da draußen, die dazu beigetragen haben, ob sie es wissen oder auch nicht, möchte ich ein riesengroßes Danke aussprechen. Danke, dass ihr, wenn auch nur einen kurzen Moment, in meinem Leben wart!
Danke auch an die Gemeinde Weiherhammer, dass ich sie dieses Jahr so tatkräftig unterstützen durfte!

Ein bisschen Liebe – Sophie und Lukas

„Lass die Liebe in dir wohnen
Und schmeiß den Hass dafür raus.
Ich verpreche, es wird sich lohnen.
Es wird ein wunderbarer Tausch
Und wenn die Liebe in dir lebt
Verteile sie im ganzen Land
Hab keine Angst sie zu verlieren
Gib jedem etwas von ihr ab“

-Großstadtgeflüster

Sind es die Frühlingsgefühle, das schöne Wetter oder einfach nur Zufall? Zurzeit darf ich einige Pärchen kennenlernen und auch fotografieren ! Diese beiden haben schon länger geplant, süße, lustige und verliebte Bilder machen zu lassen, vor einem Jahr haben wir besprochen und nach diesem Jahr und einer kleinen Terminverschiebung wegen des lieben Wetters haben wir es auch endlich mal geschafft! Dafür war an diesem Tag das Wetter brav auf unserer Seite, und genau als ich vom Shooting wieder zurück kam, fing es auch schon zum nieseln an! Manchmal muss man auch einfach Glück haben!


Dennis und Tanja

Ein bisschen Liebe und Sonne darf an diesen veregneten Tagen nicht fehlen! Es braucht eigentlich keine großen Worte! Pärchen zu fotografieren macht den Fotografen selbst immer sehr glücklich, zumindest geht es mir immer so. Auch ohne Beziehung ist es einfach schön, andere Menschen zu beobachten, die einfach glücklich miteinander sind und sich gegenseitig unterstützten, vertrauen und aufbauen.
Umso schöner ist es auch, diese Zweisamkeit in Bildern festzuhalten und zu zeigen! Kleine Momente zu finden und kurz in die Privatheit dieses Momentes einzutauchen ist ein wundervolles Privileg! Ich freu mich auf jeden einzelnen Moment, der noch kommen wird.



Stefanie Kisbauer

Eva und Christoph – Pärchenshooting

Eines der großen Lehren in diesem Leben hat sich mir bis jetzt immer bestätigt: Es gibt keine Zufälle!
Das ist auch ein großer Teil meiner eigenen Lebensauffassung. Alles hat irgendwie einen Sinn, auch wenn er für uns in schlechten Momenten, oder manchmal auch Jahre später nicht erkennbar ist. Was soll man groß drüber nachdenken? Tut man das, verpasst man die Gegenwart, verklemmt sich in seinen Gedanken und erkennt das Schöne, das gerade just in diesem Moment an einem vorbeiläuft, nicht mehr. Weiterlaufen, weiter denken, an sich selbst denken. Das Leben hüpft immer weiter und du hüpfst mit.

Die Geschichte dieser beiden Verliebten hat so einen ähnlichen Hintergrund. Dass zwei einzelne Menschen in diesem riesigen Land, auf dieser riesigen Kugel namens Erde sich treffen, bei einer unendlich großen Anzahl an Menschen, an Individuen, die überall sein können… Das ist wahnsinnig faszinierend. Es ist einfach wunderbar, zwei Menschen festzuhalten, die sich trotz riesiger Entfernung getroffen haben und sich nun so nah wie noch nie sind.

eva und christoph

eva und christopheva und christoph

eva und christoph

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eva und christoph

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Danke, ihr beiden faszinierenden Wesen!

1000 km Entfernung – Pärchenshoot in Regensburg

Einige Wochen ist es schon her, wo ich Constance und Edouard in Regensburg fotografiert habe. Nun teile ich endlich mit euch die Bilder!
Durch Zufall kam das süße Pärchen auf meine Seite und nur einige Wochen später habe wir auch schon den Termin zu Shooting ausgemacht. Da war es einfach perfekt, dass ich Schule immer in Regensburg habe – denn auch mit Stadt als Kulisse wollte ich schon lange einmal fotografieren!

Liebe kennt keine Grenzen, keine Entfernungen. Liebe ist einfach da, kommt, wann sie möchte, streichelt in einem Moment deine Wange, und schlägt dir im anderen mitten ins Gesicht. Liebe ist unberechenbar und doch so wunderbar.

c+e

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