DO-IT-YOURSELF – Flip-Flops verschönert

Heute gibt es mal ein kleines, unkompliziertes Do-it-Yourself für euch! Ich habe eigentlich so viele Ideen, und auch eine Menge Kreatives gemacht in den letzten Wochen, doch mit einigen PC-Problem, viel Fotografieren neben meiner eigentlichen Ausbildung, usw, was sich eben so anhäuft, hab ich diese Seite leider etwas schleifen lassen. Ich hoffe, ich komme die nächsten Wochen dazu, mehr zu machen und zu posten, auch in die Do-it-Yourself Richtung, da ich auch gerne Tipps und Ideen weitergebe!
Jetzt aber erstmal zur eigentlichen Idee.
Für mich persönlich ist es immer sehr schwer, die richtigen Flip-Flops oder einfache Zehentreter, (ich sag gerne Schlappala ) zu finden. Entweder eigentlich ganz schön, aber hm, Farbe ned soo meins, hm Farbe ganz schön, aber die Sohle… Ja ich bin sehr wählerisch. Und einfarbig, was ich meist bevorzuge, finde ich eher selten etwas. So also, kurzer Hand, ein paar billige, nicht ganz so schöne Flipflops geholt, das rosa ist bei mir eigentlich ein No-Go! Und gepimpt.

Dieses Do-it-yourself ist natürlich wandelbar, das Grundprinzip jedoch aus Plastikflipflops welche mit Stoff zu machen, die Eure kleinen Zehen und Füßchen halten. ich habe mich für beigen Stoff entschieden, man kann natürlich auch jeden beliebigen Anderen nehmen, Muster, andere Farben, nehmt aber am besten Baumwolle, ruhig auch fester, damit es gut hält.
Stoffreste eigenen sich sehr gut, da man sich einfach zwölf gleich große Streifen zuschneidet und in vier gleich lange Zöpfe zusammenflechtet. Die Länge passt ihr euren Fuß an, nicht zu locker, nicht zu fest, wie es am besten passt. Anfang und Ende der geflochtenen Streifen habe ich mit der Nähmaschine zusammen genäht.
Die Plastikhalterung der eigentlichen Flipflops schneidet ihr einfach durch und steckt die beiden Zöpfe durch die Löcher der Sohle. Hier ist ein bisschen Liebe und auch etwas Gewalt gefragt – ich hab es mit einem Schraubenzieher probiert – bitte tut euch nicht weh! Ist das geschafft, näht die beiden Zöpfe zusammen, am besten so, dass sie der Höhe eurer Zehen entsprechen. Unten an der Sohle habe ich dann knapp an der Naht abgeschnitten und den überstehenden Stoff mit Textilkleber in die kleinen Löcher gebohrt – und schon habt ihr eure individuellen Flipflops! Man kann unendlich kreativ mit dieser Methode sein, ob es nun noch etwas Spitze sein darf, oder dickerer Bänder, Muster, verschiedenfarbiger Stoff… Vieles ist möglich!
Ich hoffe, euch hat dieses Do-it-Yourself gefallen und vielleicht macht ihr es auch nach! Ich würde mich wahnsinnig freuen, schreibt es doch in die Kommentare! Ich bin gespannt, wie eure Flipflops aussehen.!

Was ihr braucht

Die fertigen Flipflops!

DIY: Kommodenanstrich

Als ich in meine eigene Wohnung gezogen bin, voller Tatendrang, gestalterischer Lust und Kreativität, hatte ich unendlich viele Ideen, wie ich meine kleinen Zimmerchen dekorieren wollte, wo was steht, wie viel davon selbstgemacht und gebaut wurde und und und. Viele Ideen davon wurden leider nicht umgesetzt, was jetzt nicht unbedingt an der Umsetztung, Zeit oder Kreativität lag, sondern viel mehr am Geld. Deshalb waren viele Möbel zersägte Paletten und alte Kommoden und Schränke, die ich bei meiner Tante oder Eltern gefunden hatte und bei ihnen nur nutzlos im Keller oder Dachboden herum standen. Zugegeben, ich mochte diesen alten Charme schon ein bisschen. Und eine Kommode passte mit ihrem alten, etwas dunklen Holz auch super in mein Wohnzimmer, das mit Paletten, einer alten Leiter und Weinkisten an den Wänden geschmückt war. Dort verbrachte sie eine Weile, hielt meine Bücher und Krimskrams, alles was man so nicht brauchte und keinen Plan hatte, wohin damit.
Bis sie mir irgendwann auf den Keks ging, denn eigentlich war sie total nutzlos, es war nichts Wichtiges darin.
Das Kommödchen musste weg. Aber kreative Menschen können nicht einfach Dinge wegschmeisen. Deshalb fuhr ich in den Baumarkt, kaufte mir wunderschöne, lichtgraue Farbe, Klarlack und Anlauger. Abends nach der Arbeit laugte ich das Holz an, damit es die neue Farbe schön aufnahm und ich nicht schleifen musste. Das war im dritten Stock eines Miethauses bisschen… doof. Da einfach nur Farbe aufs Holz klatschen ein bisschen langweilig war, strich ich erst einige Bereiche mit schwarzer Farbe an. Nachdem diese getrocknet war, kam durch ein Teelicht Wachs darüber. Danach erst die graue Farbe. Nach zwei Anstrichen schliff ich an den Stellen mit der schwarzen Farbe das Grau weg. So erhielt ich einen tollen Shabby Vintage Look! Mit den passenden Möbelknauf war die Kommode nach einem schönen Klarlackanstrich perfekt! In schönen lichtgrau strahlte das aufgepeppte Möbelstück nun auch bei einem neuen Besitzer. Schließlich musste das gute Stück raus aus meiner Wohnung!

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Leider nur ein Handybild. So sah die Kleine vor dem Anstrich aus.

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Und da strahlt sie in neuer Pracht!

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Schwarzer Umhang – Selbstgenäht

Seit mehreren Monaten will ich einen eigenen, schwarzen Umhang. Ewig lang, bis auf den Boden soll er gehen und eine Kapuze haben. Am Besten mit Mittelalterlichen Touch.
Erst wollte ich einfach einen kaufen, aber so wie in meinen Vorstellungen, hab ich einfach keinen gefunden. Ich ließ den Umhang erstmal Umhang sein und dachte nicht mehr wirklich drüber nach. Bis ich auf eine Anleitung im Internet gestoßen bin, wie man sich genauso einen Umhang näht. Meine Nähkünste lassen allgemein ein bisschen zu wünschen übrig. Ich hab meistens die Geduld nicht dazu den Faden genau zu vernähen, die Stoffe korrekt auszuschneiden und Maße abzustechen. Zwar hatte ich eine Nähmaschine und auch schön öfter etwas genäht, ob es ein Federmäpchen oder auch eine Patchworkdecke war – So richtig „Toll“ und „wow“ hat das nie ausgeschaut…
Trotz allem ließ mich diese Anleitung nicht los und ich kaufte 3 mal 1 Meter schwarzen Stoff und eine Kordel – das Projekt began.

Die Anleitung hab ich von dieser Seite: hier

Der Umhang dient mir für Fasching, zum Verkleiden allgemein und natürlich für Fotos. Hier seht ihr ein paar davon:

Hidden

Hidden

Umhang

Dieses Bild ist eins meiner Favoriten, blöderweise liegt die Kapuze oben ziemlich flasch… Was mich wahnsinnig stört, weil ich es beim fotografieren schon hätte sehen müssen…

Ich bin größtenteils wirklich nach der Anleitung gegangen. Mein Umhang war 1,50 lang und man zieht sogar wenn ich ihn an habe, ein bisschen auf dem Boden, ich bin selbst bin ab den Schultern 1,40m groß.
An die Kapuze habe ich dann noch ein kleines Dreieck genäht, was ich im Nachhinein jedoch ein kleines bisschn bereue, da es auf einigen Bildern recht unpraktisch und fehl am Plaktz wirkt. Aber man kann es, wenn man aufpasst, gut verstecken.

The Sorceress

The Sorceress

In the Woods

In the Woods

DO IT YOURSELF – Blumenkränze basteln

Für mein nächstes Fotoprojekt wollte ich unbedingt etwas mit Blumen machen. Da echte Blumen schnell kaputt gehen und welche aus Plastik einfach doof aussehen, musste eine andere Lösung her.
Zufällig fand ich vor einigen Tagen im Ein-Euro-Laden eine weiße Dekoration. Sie sah nicht genau aus, wie eine Blume, aber es gefiel mir trotzdem ziemlich gut. Aus dieser Dekoration und noch ein paar Plastikrosen bastelte ich diese drei Blumenkränze.

Zuerst braucht ihr mal:

  • Plastikblumen oder andere Blumenähnliche Deko
  • Haarbänder oder Haarreifen
  • Nadel und Faden
  • Heißklebepistole

ihr braucht

Kann man unten durch eure Blumen mit der Nadel durchstechen, könnt ihr die Blumen ganz einfach an ein Haarband festnähen. So habe ich es bei den weißen Blumen gemacht. Zur Sicherheit klebte ich sie jedoch noch mit Heißkleber fest, damit alles besser hält.

bild

Kann man nicht hindurch stechen, klebt alles gut mit Heißkleber fest. Bei den Rosen war bei mir unten ein Schaumgummi dran, durch den ich mir der Nadel durch und anschließend durch den Stoff des Haarreifens ging. Wenn ihr Eure Kränze mit Haarreif bastelt, achtet auch darauf, dass die Reifen einen Stoffüberzug haben. So könnt ihr die Blumen annähen.
Am Besten ordnet die Blumen in einer schönen Reihenfolge an. Klebt oder näht mindestens 5 Blumen an einen Kranz, damit der Haarreif nicht zu sehr erkennbar ist. Achtet auch darauf, die Blumen nicht nah aneinander zu nähen, damit sie später am Kopf nicht zu sehr gepresst werden.

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Ihr braucht euch keine Sorgen machen, wenn man vom Kleber oder der Naht zu viel sieht, oder es unsauber ausschaut. Habt ihr die Kränze später am Kopf, fallen die Nähte gar nicht mehr auf. Verdeckt sie mit Haaren, damit man gar nichts mehr sieht.

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Das sind die fertigen Kränze. Vielleicht folgen noch ein paar Bilder mit ihnen, seid gespannt!