Mondnacht in Bayreuth

Warten auf den Fernbus, der den Kumpel vom anderen Ende von Deutschland bringt.
Es ist kalt.

Man ist müde.
Trotzdem. Man kann nicht in einer Stadt, in der man vorher noch nie gewesen ist, sein und sich nicht umschauen. Also, raus aus dem Auto und Stadt angucken! So gut wie es eben geht, nachts um halb zehn. In der Jogginghose. Egal.

mondnacht

Durch die Gassen geschlendert. Menschen beobachtet. Fotos gemacht. Schloss angeguckt. Fußgängerzone gefunden. Baustelle mit Gedicht. Wer kommt auf die Idee, Goethe und Eichendorf an die Wand zu schreiben?! Da stehen doch immer nur obszöne Worte… Faszinierend. Diesen Menschen hätte ich gern kennen gelernt…

Und Schlag auf Schlag! Werde ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch, du bist so schön.“
Ja, das hätte ich auch. Es sind doch kleine Sachen, die einem im Gedächtnis bleiben… Und dort bleiben sie nur mit einem Foto…

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